Noch Dichter am 28. Oktober 2012

„Es ist so vieles passiert und so vieles nicht“ – so lautet der Titel unserer nächsten Leseshow, und damit meinen wir nicht nur den Sommer 2012.

Sein oder nicht sein, passieren oder nicht passieren  – dieser Frage nähern wir uns am

Sonntag, 28. Oktober  ab 20:00 im Café  Anno

Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien

denn: Jeder Mensch ist bloß die Summe aller Dinge, die ihm im Laufe seines Lebens passieren. Oder auch nicht.

by Eva Vasari

es lesen/ performen:

Christopher Hütmansberger, Yasmin Hafedh, Andi Pianka, Florian Purkarthofer, Andreas Plammer, Margarita Kinstner und der mysteriöse Philipp Schlögl.

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Nächster Auftritt im Anno: So, 27. Mai 2012

Thema: Apokalypse;  Stargast: Thomas Havlik 

Neben Thomas Havlik kommt Christopher Hütmannsberger (man erinnert sich vielleicht – bei Rap und Zap konnte er leider nicht anwesend sein und wurde durch den rappenden Eiboatt Christian Schreibi Schreibmüller vertreten). Zwei Stargäste also, die mit ihren Texten/ Liedern/ Sounds anrücken werden  – beide sind ja sehr multimedial unterwegs.

Andreas (Plammer) und Margarita (=Rentsnik) haben beschlossen, einen Sonntag zu schwänzen – ein Sonntag ohne Anno, das braucht es auch einmal. Leider ist der Sonntag vor dem Pfingstmontag ausgerechnet der Noch-Dichter-Abend. Wir geben daher Moderation und Laptopbetreuung ab, alles andere bleibt beim Alten: Die Illustrationen werden wie gewohnt von Eva Vasari beigesteuert, Florian wird den Büchertisch und Laptop übernehmen, und Moderatoren gibt es unter den Slammern ja genug begabte…

Kommt und seid mit dabei, wenn Noch Dichter in ungewohnter Formation ausrückt – am So, 27.5. im Café Anno – Beginn: 20:30

und hier eine kleine Rückschau auf unseren Kloblatt-Abend. Wir danken nochmals allen, die trotz Hitze gekommen sind!!

  Andreas Plammer lässt den Opa beim Familientreffen am Klo sitzen und die Tante Desinfektionsmittel sprühen. Kiritisch, witzig und … naja, sehr weihnachtlich. Aber das brachte gleich ein wenig Abkühlung, denn der Sommer war ausgebrochen und manche (nicht ich) mögen ja lieber den kühlen Winter…

Im zweiten Beitrag Andreas Plammers ging es ums Wirtshaussterben –  das Gulasch, den Tschick und den Häuslratz.

In Rentsniks Text saß die Katze nicht am Klo sondern pinkelte auf den Parkettboden, was die Beziehung zwischen Arcola und ihrem Freund ziemlich ins Wanken brachte. Arcolas Katze, so der Text, der vor einer Woche seinen weg ins heiße Hanoi angetreten hat, wo er vielleicht sogar ins Vietnamesiche übersetzt wird.

Außerdem las Rentsnik einen Klo-Auszug aus ihrem Roman „Mittelstadtrauschen“, der im nächsten Jahr bei Deuticke erscheinen wird – weswegen der Name Rentsnik auch fallen wird. Der Verlag hat sich für Margarita Kinstner entschieden, aber Kinstner ist ja ganz leicht: einfach Rentsnik von hinten 🙂

Florian Purkarthofer dachte über das weiße Blatt Papier nach, das es für den Künstler zu verändern gilt. Denn sei es in der bildenden Kunst oder in der literarischen: So ein weißes Blatt ist eine Herausforderung, der man manchmal glaubt, erst morgen gewachsen zu sein…

Andi Pianka verknüpfte wieder, was andere nie auf einen Nenner bringen würden – und sogar das vierblättrige Kloblatt webte der Assoziationsmeitser in einen seiner Texte hinein.

Apropos vierblättriges Kloblatt: Das geht (leider) auf seine letzte Ausgabe zu. Aber es wäre doch eine Herausforderung alle bisherigen Ausgaben zu sammeln! Man kann sich die letzte Ausgabe aufs Klo hängen – in 20 Jahren ist es dann ein wertvolles Stück Vergangenheit.  Bei uns im Vorzimmer hing, als ich Teenagr war, schließlich auch die letzte Ausgabe der Arbeiterzeitung. (Muss Mama mal fragen, wo die eigentlich hingekommen ist)

Markus Schneider ist ja das Kloblatt selbst und musste sich inhaltlich daher nicht orientieren – Er brachte köstliche und kritische Miniaturen aus seinem neuen Schaffen und erntete ein paar Mal Zwischenapplaus.

Yasmin war bei einem Familientreffen hängen geblieben und kam nach, als alle anderen schon weg waren. Der geheimnisumwitterte Schlögl wird hingegen immer mehr zum Gespenst …. Also: Wenn wer Schlögl sieht, bitte fotografieren und als Kommentar posten!

P.S: Alle an die Wand geworfenen und teilweise hier abgebildeten Grafiken stammen aus der Feder … nein, aus dem Photoshop Programm auf Evas Vasaris MacBook.


Noch Dichter am 29. April 2012

Es ist bald wieder soweit – Der nächste Noch-Dichter-Abend naht, also zückt mal schon die Kalender und notiert euch den

29. April – wie immer ein Sonnatg, wie immer im Café Anno, wie immer um 20:00.

Unser Stargast diesmal: Markus Schneider vom Kloblatt  (der noch immer am Grübeln ist, welches Thema es werden soll.)

Und sollte sich jetzt jemand fragen, was denn ein Kloblatt sei (Ein Stück Klopapier mit Texten drauf? Oder doch ein Blatt, das man am Klo liest?), der kann sich ja inzwschen mal die Website ansehen >> HIER!


Noch Dichter am 26. Februar 2012

Thema: „Verkehrte Welt“

Stargast: Melamar

Beginn: 20:00

Ort: Café Anno – Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien

 


RückSchau und VorSchau

Einen ganzen Abend lang zappten wir uns durch Fensehkanäle und das Grimmsche Wörterbuch, wechselten zwischen Nachrichtenschlagzeilen und Werbesendern und lernten von  Yasmin sogar den Freestyle Rap.

Wussten Sie übrigens, dass Rap laut Grimmschen Wörterbuch jenen Laut bezeichnet, den Krähen von sich geben?

Man sieht, das Thema Rap hat uns beschäftigt – aber das Zappen noch viel mehr. Erstaunlich, was zum Beispiel das Österreischisch öffentlich rechtliche Fernsehen hergibt! Weniger natürlich zum Aschauen als zum darüber Schreiben.

Aber wäre der ORF zu gut, wer käme dann zu Noch Dichter? Insofern danken wir dem ORF, dass er mit seinem Programm die kulturinteressierte Bevölkerung nicht anspricht. Zwar sind die Einschaltquoten von NochDichter nicht so hoch, aber so viel Platz hätten wir ja gar nicht im Anno, das wär dann doch ein wenig ungemütlich, wenn alle Tatort-Schauer zu uns kommen würden.

So hat alles sein Gutes..

Auch die Weihnachtspause. Am 18.Dezember werden alle NochDichter sind bei der Präsentation der 20. (!) Ausgabe von „& Radieschen“, der  Literaturzeitschrift der etwas anderen Art, sein. Natürlich auch im Café Anno, wie (fast) alle guten Literaturevents. 20:00 fragst du? Na klar!

Die nächste Lesebühne wird´s im Jänner geben:

So, 29.1. 20:00 im Café Anno

Thema: Eingefädelt

Stargast: Tanja Ghetta


Schreibi zap noch Dichter rap

Gerade haben wir die schockierende Nachricht erhalten, dass Christopher am Sonntag doch nicht kommen kann. Aber wir werden ihn angeln, und zwar für eine andere Lesebühne. Dabei hatten wir das Thema schon so schön auf in zugeschnitten….

Aber keine Sorge, es gibt rappenden, zappenden Ersatz: Christian Schreibi Schreibmüller. Und der hat doch tatsächlich ein paar Raps auf Lager! Und ums Glotzen und die Glotze im allgemeinen wird es bei ihm auch gehen.

Rap und Zap  – wie versprochen am Sonntag, 20. November um 20:00 im Café Anno

Und da gibt es ja noch immer das neue Album von Yasmin Hafedh, die es rappenderweise vorstellen wird. Der Rest der Noch immer Dichter ist natürlich auch mit dabei – und wer noch immer nicht weiß, wer wir sind , sollte vielleicht mal die Rubrik „Noch Dichter sind“ auf dieser Seite anklicken!

Bis bald, rappt und zappt und lasst euch nicht Unterkriegen!


Rap und Zap am 20. November

Was haben Rap und Zap gemeinsam?

Nun, die Wörter enden nun mal beide auf -ap. Und das sind immerhin schon mal die Initialen zwei unserer NochDichter, nämlich die von Andi Pianka und die von Andreas Plammer.

Der Rest sei hier noch nicht verraten. Aber eines darf man ja sagen, dass nämlich sowohl unser Gast Christopher Hütmannsberger als auch unsere Stamm-NochDichterin Yasmin Hafedh sich mit dem Rappen recht gut auskennen. Nicht umsonst, haben die beiden unlängst ihr neues Album herausgebracht.

Zappt euch mit uns durch den Abend!

Am Sonntag, 20. November um 20:00 im Café Anno!