RückSchau und VorSchau
Veröffentlicht: November 25, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »
Einen ganzen Abend lang zappten wir uns durch Fensehkanäle und das Grimmsche Wörterbuch, wechselten zwischen Nachrichtenschlagzeilen und Werbesendern und lernten von Yasmin sogar den Freestyle Rap.
Wussten Sie übrigens, dass Rap laut Grimmschen Wörterbuch jenen Laut bezeichnet, den Krähen von sich geben?
Man sieht, das Thema Rap hat uns beschäftigt – aber das Zappen noch viel mehr. Erstaunlich, was zum Beispiel das Österreischisch öffentlich rechtliche Fernsehen hergibt! Weniger natürlich zum Aschauen als zum darüber Schreiben.
Aber wäre der ORF zu gut, wer käme dann zu Noch Dichter? Insofern danken wir dem ORF, dass er mit seinem Programm die kulturinteressierte Bevölkerung nicht anspricht. Zwar sind die Einschaltquoten von NochDichter nicht so hoch, aber so viel Platz hätten wir ja gar nicht im Anno, das wär dann doch ein wenig ungemütlich, wenn alle Tatort-Schauer zu uns kommen würden.
Auch die Weihnachtspause. Am 18.Dezember werden alle NochDichter sind bei der Präsentation der 20. (!) Ausgabe von „& Radieschen“, der Literaturzeitschrift der etwas anderen Art, sein. Natürlich auch im Café Anno, wie (fast) alle guten Literaturevents. 20:00 fragst du? Na klar!
Die nächste Lesebühne wird´s im Jänner geben:
So, 29.1. 20:00 im Café Anno
Thema: Eingefädelt
Stargast: Tanja Ghetta
Schreibi zap noch Dichter rap
Veröffentlicht: November 15, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Gerade haben wir die schockierende Nachricht erhalten, dass Christopher am Sonntag doch nicht kommen kann. Aber wir werden ihn angeln, und zwar für eine andere Lesebühne. Dabei hatten wir das Thema schon so schön auf in zugeschnitten….
Aber keine Sorge, es gibt rappenden, zappenden Ersatz: Christian Schreibi Schreibmüller. Und der hat doch tatsächlich ein paar Raps auf Lager! Und ums Glotzen und die Glotze im allgemeinen wird es bei ihm auch gehen.
Rap und Zap - wie versprochen am Sonntag, 20. November um 20:00 im Café Anno
Und da gibt es ja noch immer das neue Album von Yasmin Hafedh, die es rappenderweise vorstellen wird. Der Rest der Noch immer Dichter ist natürlich auch mit dabei – und wer noch immer nicht weiß, wer wir sind , sollte vielleicht mal die Rubrik „Noch Dichter sind“ auf dieser Seite anklicken!
Bis bald, rappt und zappt und lasst euch nicht Unterkriegen!
Rap und Zap am 20. November
Veröffentlicht: November 13, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Was haben Rap und Zap gemeinsam?
Nun, die Wörter enden nun mal beide auf -ap. Und das sind immerhin schon mal die Initialen zwei unserer NochDichter, nämlich die von Andi Pianka und die von Andreas Plammer.
Der Rest sei hier noch nicht verraten. Aber eines darf man ja sagen, dass nämlich sowohl unser Gast Christopher Hütmannsberger als auch unsere Stamm-NochDichterin Yasmin Hafedh sich mit dem Rappen recht gut auskennen. Nicht umsonst, haben die beiden unlängst ihr neues Album herausgebracht.
Zappt euch mit uns durch den Abend!
Am Sonntag, 20. November um 20:00 im Café Anno!
das war NochDichter im Oktober!
Veröffentlicht: Oktober 31, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Wer gestern nicht dabei war, hat was versäumt! Wolfgang Kühn, unser Stargast brachte das Weinviertel ins Anno – mit sämtlichen Weinsorten und Räuschen und Ausdrücken, die es für den Kater danach gibt.
Andi Pianka probierte die Edamer-Diät aus und widmete dem Gordon Blö(d) einen „ohrdokrahvieh“sche Schweigeminute
Florian Purkarthofer warnte das Publikum, „jetzt kommt wieder ein fader Text“, hatte mit seinen Limericks dann aber doch alle Lacher auf seiner Seite.
Andi Plammer ließ Helmut Elsner einen Gitterkuchen und andere Prominente allerlei Lieblingslieder kochen,
Yasmin Hafedh kurierte ihre Lungenentzündung nicht aus und performte einen ihrer besten Slamtexte aller Zeiten (also das Beste der Besten), und Rentsnik bezwang die Schweinegrippe mit Schweinbraten und Tamiflu bis man endlich das Schokolade-Medaillon erfand. Schlögl feierte woanders und hatte auf uns vergessen – dafür tut Eva Vasari die Babypause gut - so viele Illustrationen wie diesmal gab es noch nie, da muss auf Teufel komm raus in Photoshop herumgeschnipselt werden, während der Kleine gerade mal seine drei Stündchen schläft.
Wir freuen uns auf die
nächste NochDichter Veranstaltung
- mit Christopher Hütmannsberger, der- ebenso wie Yasmin- sein neues Album rausgebracht hat – und dem Stargast zu Ehren geht es auch um „Rap und zap“. Wir werden uns bemühen – mehr, als dass aus dem Begriff „zap“ der Sepp wird, kann nicht passieren. Wie ihr wisst, sind wir ja nicht alle so begabt im Rappen wie Christopher und Yasmin, dafür sind es die beiden gleich für uns alle zusammen!
also nicht vegessen:
Noch Dichter am So, 20. November
(Achtung, das ist der vorletzte Sonntag!) 2011 um 20:00 wie immer im Café Anno (siehe Anfahrt)
nur noch 4 Tage…
Veröffentlicht: Oktober 26, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »bis zum nächsten Noch Dichter Event!
am Sonntag, 30. Oktober 2011 um 2o:00 im Café Anno (siehe Anfahrt)
FAULER ZAUBER – gar nicht faul rezensiert
Veröffentlicht: Oktober 4, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »… im Kurier am Sonntag, 2. Oktober 2011.
Im August erschien der Debütroman von NochDichter Andreas Plammer. Jetzt gibt´s die ersten Rezensionen – unter anderem im Kurier am Sonntag. Und wer sich jetzt noch immer nicht zum Kauf entschließen kann, der muss halt die Falter Rezension lesen, die bald erscheinen wird. Oder auf den nächsten Wolf Haas warten. Aber den Brenner kennt man schon. Den Harald hingegen noch nicht.
Und wer es schon gelesen hat und Harald Fan ist, dem sei soviel verraten: Es geht weiter. Und es wird noch schräger. Das nächste Buch ist so gut wie fix und Andreas Plammer hat kaum noch Zeit für neue Slamtexte, weil er so fleißig an der Fortsetzung schreibt!
Und wer wissen will, woher Andreas seine Ideen nimmt, dem sei das Interview in der Zeitschrift DUMans Herz gelegt. Zum Nachlesen auf der Homepage oder im Heft mit dem putzigen Titel „Plüsch“ selbst. (Was sich sowieso empfiehlt, wegen der guten Texte darin)
nächste Lesebühne: 30 Oktober
Veröffentlicht: September 6, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Die Sommerpause ist jetzt endgültig vorbei – wir schreiben wieder brav, kümmern uns um unsere Blogs, treten auf Lesungen auf, etc. Aber natürlich muss der (Noch-)Dichter auch essen und trinken!!
Deswegen wird es bei der nächsten Noch-Dichter-Show gerade darum gehen: Ums Essen und Trinken. Auf die Idee hat uns unser Stargast gebracht – Wolfgang Kühn – der mit uns lesen wird.
Seid wieder mit dabei!
Am Sonntag, 30.Oktober 2011 um 20h im Café Anno
Neuerscheinungen:
Veröffentlicht: August 24, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »
Achtung: Gerade ist Andi Plammers Roman „Fauler Zauber“ erschienen.
einen Auszug sowie alle Lesetermine kann man auf Andi´s Homepage lesen. Der erste Präsentationstermin ist am 30.9 um 20h in der Arena Bar, Margaretenstr 117.
Und wer keine Zeit hat: Bestellungen über den Milena Verlag oder direkt im Café Anno (siehe Kontakt) an einem Sonntag ab 20h abholen.
Und noch etwas ist herausgekommen im Sommer: Die Anthologie „Existenz und Renitenz“, Hg. von Christian Schreibmüller und Enrico Kuscher. Darin sind dann Texte von fast allen NochDichtern.
Einfach bei einer der Lesebühnen-Termine im Café Anno abholen (bzw bei irgendeiner ALSO-Veranstaltung an jedem beliebigen Sonntag ab 20h)
nächster Lesebühnen Termin: So, 30. Oktober 2011, 20:00.
Thema – ähäm – wird noch ausgemacht. Aber wir freuen uns jetzt schon auf euer Kommen!!!!
Rückschau:
Veröffentlicht: Juli 7, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »
Vor etwa einem halben Jahr erschien „Rosa gegen den Dreck der Welt“. Ende Mai kam Nadja Bucher zu uns und präsentierte ihren bei Milena erschienenen Debütroman.
Und auch der Rest der Noch Dichter putzte fleißig. Wenn wir schon keinen Frühjahrsputz vorgenommen hatten, wollten wir wenigstes den „Sommerputz“ nicht versäumen. So nämlich das von Nadja Bucher vorgegebene Thema.
Yasmin putzte endlich ihren Koffer. -Wie sie ihn packt, weiß man ohnehin. (hier).
Schlögl lag derweil verschnupft im Eck und putzte sich die Nase.
Andi Plammers Putzfrau wischte alles „wisch und weg, denn sie war nicht nur die Clean Solution, sondern auch der Blue Star und der Weiße Riese in einer Person. Ein Allzweckreiniger mit Porentiefe“. Bis sie die Bibliothek entdeckte…
„Doch es kam noch Menasser. Meine Putzfrau entpuppte sich als wahrer Haas im Wolfspelz. Als ich ihr die Max-Frisch-Gesamtausgabe anschleppte, präsentierte sie mir die vorläufige Liste jener Bücher, die in meiner Bibliothek fehlen und die sie demnächst lesen will. Dazu jede Menge pornographische Groschenromane und erotische Pseudoratgeber. Für eine Putzfrau hat meine Putzfrau eine ganz schön schmutzige Fantasie.„ (aus: Meine Putzfrau kehrt nie wieder)
Über das Rollenbild Mann-Frau im Zusammenhang mit dem Thema Putzen machte sich Andi Pianka Gedanken:
kunigunde ist zahm, so za(h)m mit eduard, daß sie ihm nichts zuleide tun wird. da leidet sie lieber selber, denn das ist sie schon ihr ganzes leben lang so gewohnt. und wo gewohnt wird, dort fallen auch späne, auf den boden. den muß sie nun putzen, weil es sich so gehört, weil sie es immer so gehört hat, sonst wäre es ein verstoß gegen die gesellschaftlichen regeln. und da die regel zur frau gehört, erfüllt kunigunde auch brav die ihr zustehende rolle. rollen wechseln tut sie nur auf der toilette und nicht im wirklichen leben. denn die wechseljahre kommen ja sowieso eines tages und bis dahin gilt die regel,, an die sich kunigunde hält, aus angst, ansonsten hinzufallen: geheiligt werde dein name, den ich anstatt meines annehme, dein reich komme, dein wille geschehe. (aus: ZA(H)MHEIT)
Rentnsik las den zweiten Teil einer Kurzgeschichte. Thema: Eine Hausgemeinschaft im 7. Wr Gemeindebezirk, ein begrünter Innenhof, ein Kind, ein verschwundener Nachbar, ein Loch im Garten, eine Planierraupe.

„Am späten Nachmittag stehen wir betroffen am Gang, denn der Zugang zum Hof ist bis auf weiteres nicht gestattet. Friedl versucht, die Hausverwaltung zu erreichen, doch dort teilt man ihm nur mit, dass Sanierungsmaßnahmen stattfinden würden. Was für Sanierungsarbeiten?, schreit Friedl ins Telefon, in unserem Garten gibt es nichts zu sanieren, sanieren Sie lieber das Haus!, doch die Sekretärin hört ihm nur geduldig zu und sagt dann: Ich weiß nicht warum, es wird schon seinen Grund haben.“
Die Kurzgeschichte mit dem Titel „Der Garten“ hat es übrigens auf die Shortlist des Textase-Wettbewerbes geschafft und die Autorin wartet nun gespannt auf die Entscheidung der Jury.
Und Florian Purkathofer? Nun, der lässt gerne zwei in der Küche sitzen. Und die NochDichter-Blog Besucher ohne Textbeispiel.
Aber die Noch Dichter sollte man sowieso live sehen und hören.
Unser nächster Termin: Sonntag, 30. Oktober um 20h. Im Café Anno, Lechenfelder Str. 132, 1080 Wien.
Thema und Stargast werden Ende des Sommers bekannt gegeben.
Schönen Sommer wünschen alle NochDichter und Illustratorin Eva Vasari!
Sommerpause
Veröffentlicht: Juni 13, 2011 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Am 29. Mai fand die letzte Lesebühne vor der Sommerpause statt. Aber keine Sorge, Noch Dichter ruhen nicht, sie sammeln nur. Neue Themen, neue Stargäste, neue Texte und Grafiken. Wir melden uns wieder im Herbst, mit einer neuen Lesebühnen-Show am letzten Sonntag im Oktober, dem 30.10.2011.
Eine Rückschau auf den Sommerputz wird es zuvor auch noch geben – wenn die lieben NochDichter so nett sind, mir ihre Texte per Mail zukommen zu lassen.
Wir wünschen Euch einen sonnigen Sommer im Süden, einen kühlen Sommer im Norden, einen spannenden Sommer im Osten, einen kulturellen Sommer im Herzen Europas oder einen american cool summer im Westen – wo immer es euch hinzieht. Hauptsache, ihr seid im Oktober wieder mit dabei!










